Handlung

JESUS CHRIST SUPERSTAR

Das Musical erzählt von den Ereignissen der letzten sieben Tage im Leben Jesus Christus in Jerusalem aus der kritischen Sicht des Judas. Es geht dabei um die Liebe Maria Magdalenas zu Jesu, das letzte Abendmahl, das Urteil Herodes und den Verrat von Judas, der zum Kreuzweg und letztlich zum Tod Jesu führt.
Die Musik der Rockoper stammt aus der Feder des damals noch unbekannten Andrew Lloyd Webber. Tim Rice verfasste die Liedtexte.
„Jesus Christ Superstar“ wurde 1971 in New York City uraufgeführt und stieß damals - mit der Begründung, dass Judas als sympathische Figur dargestellt wurde - auf Proteste. Dennoch wurde die Rockoper ein großer Erfolg und sogar im Radio Vatikan gespielt. Die Originalinszenierung brachte es auf 720 Aufführungen.
Die deutsche Uraufführung von „Jesus Christ Superstar“ folgte 1972 in Münster/D und die österreichische Erstaufführung fand 1981 im Theater an der Wien statt.

Ort & Zeit der Handlung:

In und bei Jerusalem, während der letzten sieben Lebenstage von Jesus Christus.

Akt 1

Jesus wird als Wundertäter und Gottessohn von seinen Anhängern verehrt. Judas beobachtet diese Entwicklung und kommentiert das Treiben aus kritischer Distanz. Vor allem spottet er über Jesus Bekanntschaft zu Maria Magdalena. Aufgrund der stetig zunehmenden Beliebtheit Jesu beschließen der Priester, allen voran Kaiphas und Annas, dass Jesus sterben soll.
Jesus und seine Jünger ziehen in Jerusalem ein. Pontius Pilatus, Statthalter des römischen Kaisers vor Ort, träumt, dass er am Blut eines ihm Unbekannten schuldig wird. Simon Zelotes, einer der Jünger von Jesus, versucht die Gelegenheit für einen Aufstand zu nutzen, den Hass auf Rom zu schüren und die Macht zu übernehmen.

Akt 2

Beim letzten Abendmahl sagt Jesus den Verrat durch Judas und sein weltliches Ende voraus. Im Garten Gethsemane, wo Jesus aus Verzweiflung Zuflucht im Gebet sucht, wird er von Judas verraten. Jesus wird verhaftet und ins Gefängnis gebracht.
Nachdem ihn Petrus verleugnet, wird Jesus zu Pilatus zum Verhör gebracht, bevor er anschließend von Herodes, dem von Rom eingesetzten König vor Ort, verhöhnt wird.
Judas fühlt sich schuldig und erhängt sich. Jesus wird der Prozess gemacht, er wird verhöhnt und letztendlich gegeißelt. Das Volk verlangt von Pilatus, Jesus zu kreuzigen. Judas Stimme, sein Fragen, hat seinen Tod längst überdauert. Jesus stirbt am Kreuz.

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