MENSCHEN

Menschen sind von großer Bedeutung bei einem Musical, da sie diejenigen sind, die das Publikum mit ihren Stimmen, Schauspielkünsten und tänzerischen Fähigkeiten unterhalten. Ohne talentierte Schauspieler, Sänger und Tänzer würde ein Musical nicht zum Leben erweckt werden können.

Darüber hinaus sind auch die Menschen hinter den Kulissen wichtig, wie die Regisseure, Choreografen, Bühnenbildner und Kostümdesigner, die das Gesamtbild des Musicals gestalten und dafür sorgen, dass die Darsteller auf der Bühne glänzen können.

Insgesamt ist das Zusammenspiel zwischen Menschen auf der Bühne und hinter den Kulissen sowie dem Publikum von entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Musicals.

Regie

Michael Lerchenberg : - Regisseur

Michael Lerchenberg - Regisseur

 

Michael Lerchenberg nur als Schauspieler zu nennen und zu kennen, wäre grundfalsch. Ja, er ist einer der bekanntesten Bühnen– und TV-Schauspieler, aber auch ein erfolgreicher Regisseur, Autor, Sänger, Übersetzer, Ausstatter, Theaterleiter und Dozent!

Seine Ausbildung erhielt der Münchner in seiner Heimatstadt an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule und brach dafür sein Germanistik- und Theaterwissenschaft Studium ab. Nach seiner Schauspielschule begann er 1979 seine „Norddeutschen Lehr- und Wanderjahre“, wo er gleich mal bei den Festspielen in Bad Hersfeld Mario Adorf als Bühnenpartner hatte. Über Göttingen, Osnabrück und den Hamburger Kammerspielen kam er schon 1983 zur Neugründung des Volkstheaters wieder zurück nach München, wo er über 40 Jahre an allen großen Münchner Schauspielhäusern engagiert war. So auch am Bay. Staatsschauspiel, wo er u.a. in der Uraufführung von Tankred Dorsts „Ich, Feuerbach“ spielte. Und nicht nur dies: Stimmlich gut ausgebildet von Gertl Lindinger sang er viele Jahre auch Tenor Fachpartien am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und war in der Bay. Staatsoper der „Frosch“ in der „Fledermaus“. Als Gast konnte man ihn in Berlin, Hamburg, Salzburg oder Graz auf der Bühne erleben, Tourneen führten ihn durch die ganze, deutschsprachige Theaterlandschaft.

Das Handwerk seines Berufs gab er dann als Dozent an der Bay. Theaterakademie „August Everding“ an viele Studenten in den Fächern Musical und Schauspiel weiter. Als Fachmann für das Sujet „Volkstheater“ gründete und leitete er dort den Elitestudiengang „Sommerakademie für bay. Volkstheater“, wo heute bekannte Schauspieler wie Max Brückner, Bettina Mittendorfer, Thomas Unger, Ines Lutz oder Moritz Katzmair ausgebildet wurden.

Seine TV-Karriere begann Michael Lerchenberg 1978 noch als Schauspielschüler in einer ZDF Opernproduktion als Partner von Placido Domingo unter der Regie von Otto Schenk. Gleich danach seine erste Hauptrolle in der Kurt Wilhelm Verfilmung des Ludwig Thoma Romans „Der Ruepp“ an der Seite der früh verstorbenen Karl Obermair und Gertrud Kückelmann. Viele weitere TV-Produktionen folgten, darunter als Kriminalmeister Augentaler im Münchner Tatort mit Günther Maria Halmer und Hans Brenner oder Jo Baiers „Hölleisengretl“ als Partner von Martina Gedeck. In vielen Serien, wie „Soko München“, „Löwengrube“, „Die Unzertrennlichen“, „Rußige Zeiten“, „Tierarzt Dr. Engel“ oder „Unter Verdacht“ war er als Hauptdarsteller mit dabei. Herausragend aber sicher sein scheinheiliger „Prälat Hinter“ in dem TV-Klassiker „Bulle von Tölz“, in Österreich eine Kultfigur, für den er auch drei Drehbücher als Autor geschrieben hat.

Geradezu legendär ist er aber geworden als Darsteller von Edmund Stoiber in der BR Produktion „Singspiel auf dem Nockherberg“. Sagenhafte 23 Jahre begleitete er parodistisch und satirisch den Auf- und Abstieg dieses Politikers und wurde gewissermaßen dessen alter ego. Als Stoiber sich 2007 aus der großen Politik zurückzog, ging auch Michael Lerchenberg von der Nockherberg-Bühne, um aber nur ein Jahr später als Fastenprediger „Bruder Barnabas“ wieder zurückzukommen. Seine insgesamt drei Predigten bis 2010, in denen er keinen Politiker und keine Partei schonte, waren bei der Politik gefürchtet, aber vom Publikum geliebt und sind bis heute unvergessen.

Michael Lerchenberg hatte aber auch schon immer Regieambitionen, die er aber auf Anraten seines alten Lehrers und Mentors Hellmuth Matiasek erstmal zu Gunsten seiner Schauspielkarriere zurückstellte. Erst mit 40 begann er zu inszenieren, interessanterweise gleich Musiktheater und Open Air. Carl Orffs „Bernauerin“ auf der Burg Rattenberg machte den Anfang, dann kam schon die Uraufführung einer Operettenparodie von Georg Ringsgwandl am Münchner Gärtnerplatz, 2003 die Münchner Erstaufführung von Orffs „Osterspiel“, zuvor für die Theaterakademie und den BR die bay. Fassung von „Der zerbrochene Krug“ mit Jörg Hube und Monika Baumgartner, ebenfalls Open Air. Auch als Brechtspezialist fiel er auf. So „Die Dreigroschenoper“ und „Mutter Courage“ in Kaiserslautern und „Der kaukasische Kreidekreis“ am Landestheater Innsbruck, dort ebenfalls auch „Die Fledermaus“.

Sommerfestspiele finden sich von Anfang an in der Biographie von Michael Lerchenberg. Bad Hersfeld, noch als Anfänger, waren die ersten, dann kamen vier Mal die ältesten deutschen Freilichtfestspiele auf der Luisenburg in Wunsiedel. Sechs Sommer spielte er bei „Orff in Andechs“, darunter vier Spielzeiten seine Lieblings- und Glanzpartie des Herzog Albrecht in der „Bernauerin“. So war es kein Wunder, dass er 2003 von der Stadt Wunsiedel ausgewählt worden war, diese renommierten Festspiele als künstlerischer Leiter in die Zukunft zu führen.

Seine 14 Jahre als Intendant der Luisenburg gehören zu den erfolgreichsten in der Geschichte dieser Festspiele! Seine Stückauswahl war ambitioniert und enthielt viel Neues und er erweiterte den Spielplan um die Sparte Musical. Schon das erste, „Anatevka“, wurde 2 Jahre vor ausverkauftem Haus gespielt. Viele renommierte Kollegen spielten und inszenierten bei ihm wie Rosel Zech, Michael Altmann, Günter Mack, Monika Baumgartner, Jörg Hube, Christian Nickel, Hardy Rudolz, Markus Völlenklee, April Hailer, Reinhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Gerd Silberbauer, oder Heinz Trixner und nicht zuletzt seine Frau, die international erfolgreiche Choreographin und Regisseurin Eva-Maria Lerchenberg-Thöny.  Er selbst, als spielender und inszenierender Intendant eine eigentlich ausgestorbene Kombination in der deutschen Theaterlandschaft, spielte und inszenierte gerne Volksstücke wie Felix Mitterers „Geierwally“, Thomas „Wittiber“, “Brandner Kaspar“, „Zwölfeläuten“, „Der Verkaufte Großvater“ oder „Tannöd“, aber auch, und was ihm das liebste war: „Wie es Euch gefällt“ und den „Sommernachtstraum“ von Shakespeare. Spektakulär aber auch seine Musicalfassung und -inszenierung der „Blues Brothers“. Mit der Titelrolle in Thomas Bernhards „Der Theatermacher“ verabschiedete sich Lerchenberg 2017 von seiner Luisenburg so, wie er 1980 zum ersten Mal gekommen war – als Schauspieler.

 

Inzwischen im „Unruhestand“ spielt er weiter, etwa in „Die Feuerzangenbowle“  als kauziger „Prof. Schnauz“ in der Komödie am Bayerischen Hof oder in seiner Karl Valentin Inszenierung „Sturzflüge im Zuschauerraum“. Seine Lesungen über bayrische Autoren, aber auch die bay. Räterepublik oder seine Weihnachtsprogramme, mit denen er seit 2006 unterwegs ist, erfreuen sich großer Beliebtheit. Immer wieder steht er auch als Schauspieler vor der Kamera, so für die ARD in „Verliebt in Kroatien“. Und seit 1987(!) bis dato ist er Teil des Ensembles „Opern auf bayrisch“, den kultigen Opernparodien von Paul Schallweg, die ihre künstlerische Heimat im Münchner Gärtnerplatz oder im Prinzregententheater haben, aber auch in ganz Bayern zu sehen sind.

 

Choreografie

Vanni Viscousi : - Choreografie

Vanni Viscousi - Choreografie

 

Als ich fünf Jahre alt war, tanzte ich vor dem Fernseher und sagte: “Ich möchte da drin sein!” Seit diesem Moment war mir klar, dass ich Performer werden wollte.
Mit der Unterstützung meiner Familie setzte ich meine Leidenschaft fort und arbeitete hart daran, meinen Traum zu verwirklichen. Während meines Studiums habe ich gelernt, diszipliniert zu sein und lernte die verschiedenen Möglichkeiten zu schätzen, Emotionen ausdrücken und mit dem Körper Geschichten zu erzählen.
Ich habe eine erfolgreiche Karriere als Performer in Italien gemacht, bevor ich den großen Schritt wagte, mein Land zu verlassen und nach Deutschland zu gehen, um neue Geschichten und Erfahrungen zu entdecken.
Nach 25 Jahren auf der Bühne stellte ich fest, dass eine andere Leidenschaft in mir wuchs: Ich wollte mein Wissen und meine Leidenschaft an andere Menschen weitergeben und beschloss, Lehrer und Choreograf zu werden. Für mich ist es pure Magie, gemeinsam mit Menschen etwas zu schaffen, sie meine Vision verstehen zu lassen und meine Leidenschaft zu teilen.
Der größte Erfolg, den ich erzielen konnte, war zu erkennen, wie sehr ich es liebe, mit Menschen zu arbeiten.

 

https://www.vanniviscusi.com/

 

Künstler:Innen

Siyou Isabelle Ngnoubamdjum : - Deloris de Cartier

Siyou Isabelle Ngnoubamdjum - Deloris de Cartier

 

Siyou (Gott hat gehört), Mutter eines erwachsenen Sohnes. geboren am 11.September 1968 in Bafang/Kamerun (Westafrika) als Tochter eines Pfarrers für Mission und Ökumene und einer Entwicklungshelferin ist im im Alter von 2 Jahren nach Deutschland gekommen wo auch die restlichen Geschwister zur Welt gekommen sind.
Aufgewachsen n Tomerdingen in der Nähe von Ulm wo Siyou auch die Grundschule besucht hat. Ihre mittlere Reife hat Siyou auf dem ehemaligen 2. Ulmer Modell gemacht, ein Berufskolleg drangehängt und eine Ausbildung als Speditionskauffrau in Neu-Ulm/
Schweighofen absolviert. Nach einigen Jahren Berufserfahrung war es Zeit die Branche zu wechslen, es folgten viele Jahre bei einem großen Ingenieursdienstleister als Vertriebsassistentin in Ulm. Nach über 20 Jahren Berufstätigkeit, immer halbtags um genügend freie Kapazität für die Musik zu haben, wagte die begnadete Musikerin 2008 endgültig den Entschluss in die musikalische Selbstständigkeit. Seitdem lebt und arbeitet sie für und von der Musik und liebt was sie tut von ganzem Herzen.
Sehr früh hat sich die Künstlerin aufgrund der Tätigkeit des Vaters  als Pfarrer, mit der Geschichte der Sklaverei und den Wurzeln der  Gospelmusik auseinandergesetzt. Von Kindesbeinen an mit dabei beim Gottesdienst wo traditionell afrikanische Lieder gesungen wurden und so begann nach Ausflügen in die Pop-, Blues- und Rockmusik, die Arbeit als Gospelsängerin. Mit ihrer Stimme erzählt sie die Geschichte der Schwarzen ganz eindrucksvoll! Im Laufe der Jahre wurde ihre Musik durch Jazzelemente erweitert und 2004
stand der Gründung der Siyou Gospel Academy“ nichts mehr im Wege. Daraus resultiert die Arbeit mit Gospelchören, Jugendarbeit, Workshops und der Organisation von Veranstaltungen in diesem Bereich.
Mit ihrem Herzenspartner Hellmut Hattler gründete Siyou 2009 das Duo „Siyou’n’Hell“, welches sich durch Bass und Stimme, musikalisch nur auf das wesentliche reduziert, auszeichnet. Konzerte geben, eigene Songs schreiben und durch die Musik sowie das eigene Schaffen immer weiterwachsen, ist ihre Erfüllung schlechthin.
Siyou steht für Toleranz, Engagement, Aufrichtigkeit, Respektvolles Miteinander und sieht sich als künstlerische Brückenbauerin zwischen Menschen und Kulturen!

April Hailer : - Mary Lazarus

April Hailer - Mary Lazarus

 

Deutschlandweit bekannt wird April Hailer als Komödiantin in der RTL-Show „Wie Bitte?!“ (Bayerischer Fernsehpreis) und durch ihre „April Hailer Show“ im ZDF (Nominierung für die Rose von Montreux). Sie überzeugt in hochkarätigen TV-Spielfilmen ebenso wie in Serien wie „Tatort“ und „Traumschiff“. Die „singende Schauspielerin“ gastiert als Protagonistin in Musical- und Schauspielproduktionen an renommierten Bühnen - den Staatstheatern Stuttgart und am Gärtnerplatz München, der Freien Volksbühne Berlin, den Hamburger Kammerspielen, dem Landestheater Linz, der Oper Magdeburg, der Opéra National de Lyon, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden u.v.a.
Einige Stationen:
Am Friedrichstadtpalast Berlin war sie drei Jahre lang die „Leading Lady“ der auf sie zugeschnittenen Weihnachtsrevue „Jingle Bells“.
Die Premiere ihrer musikalischen Bühnenshow „April April“ im Prinzregententheater München wurde durch das Bayerische Fernsehen
ausgestrahlt. Sie tourte damit durch Deutschland. April war Jurorin im Finale des Bundeswettbewerbs Gesang für Musical/
Chanson.

Seit 2016 arbeitet sie auch als Regisseurin:
Das Musical "I love you, you´re perfect, now change" im Silbersaal des Deutschen Theaters München begeisterte Presse und Pubikum
gleichermaßen.Ebenso erfolgreich inszenierte sie das Musical "The Addams Family" am TfN Theater für Niedersachsen und dort auch die Komödie "Bella Donna“.
Beim Masterabschlussprojekt der Bayerischen Theaterakademie August Everding führte sie Regie beim Musical „Working“ am Akademietheater München - mit 8 jungen Darstellern in 40 Rollen.
April Hailer ist Gastdozentin an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und Gastprofessorin an der Faculty of Fine Arts University of Agder Norway.
Sie ist als Gefährtin eines Bergbauern Bäuerin auf einem 1750m hoch gelegenen Betrieb für Milchwirtschaft.

www.aprilhailer.de

 

Caro Hetényi : - Mary Nirvana (Cover Mutter Oberin)

Caro Hetényi - Mary Nirvana (Cover Mutter Oberin)

 

Caro Hetényi schloss 2006 ihre Ausbildung zur Diplom-Musicaldarstellerin an der Abraxas Musical Akademie München ab. Im Anschluss daran absolvierte sie ihre Schauspielausbildung im Schauspielstudio Ruth Wohlschlegel München und schloss diese mit der Bühnenreife ab. Zeitgleich nahm sie ein Privatstudium im klassischen Gesang bei Haig Hartmann auf.

2008 erhielt sie ein Stipendium für die „Sommerakademie für bairisches Volksschauspiel“ unter der Leitung von Michael Lerchenberg. Dieser engagierte sie im Anschluss erstmals 2009 für die Luisenburg-Festspiele Wunsiedel. Dort spielte sie mehrere Jahre in verschiedenen Inszenierungen. Zu ihren wichtigsten Rollen zählten Solvejg in Peer Gynt, Barbara in Tannöd, die Muhme Rumpumpel in Die kleine Hexe, Aretha in The Blues Brothers, die Rottin in Glaube und Heimat und zahlreiche weitere. 2010 erhielt sie den Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel.

In den Jahren 2011/2012 tourte sie als Buhlschaft im Jedermann unter der Regie von Ellen Schwiers und und in Altweiberfrühling unter der Regie von Katerina Jacob durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Des Weiteren übernahm sie -ebenfalls für Katerina Jacob und Ellen Schwiers- die Regieassistenzen für die Produktionen Altweiberfrühling und Bella Donna.

In den Jahren 2011 und 2012 spielte sie eine der beiden Titelrollen in Die Alpenköniginnen in der Comödie Fürth.

Im Familienmusical Ristorante Allegro spielte sie 10 Jahre lang die Sabine Rosine an der Seite der Münchner Philharmoniker im Gasteig München.

In den Jahren 2015 bis 2022 stand sie immer wieder als Agerl im Bavarical und Wilderer-Drama Gämsendämmerung in der Drehleier München auf der Bühne.

Mit ihren musikalischen Lesungen Lausdirndlgeschichten - Verlauste Lesung an vogelwilder Bratsche von Lena Christ und Heilige Nacht von Ludwig Thoma ist sie immer wieder zusammen mit der Bratschistin Marianne Lasota auf zahlreichen Bühnen zu sehen.

Im vergangenen Winter war sie als Wetterhexe und Engel Stefania in „Brandner Kaspar - Das Musical“ im Deutschen Theater München und am Festspielhaus Füssen zu sehen.

Dem Fernsehpublikum ist sie unter anderem aus Dahoam is Dahoam, Die Rosenheim-Cops, Paulas letzter Wille, Deifi Sparifankerl und den Brettl-Spitzen bekannt.

Carolin Waltsgott : - Mary Robert

Carolin Waltsgott - Mary Robert

 

Carolin Waltsgott, gebürtig aus Leipzig, schloss ihr Musicalstudium 2016 am Institut für Musik an der Hochschule Osnabrück ab. Danach gastierte sie u.a. am Theater Erfurt, Stadttheater Ingolstadt und bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel, ehe sie seit 2017 am Theater an der Rott und seit 2019 am Theater Hof im festen Ensemble engagiert wurde. In dieser Zeit wirkte sie in Produktionen im Sprechtheater (u.a. Ophelia in „Hamlet“, Polly in der „Dreigroschenoper“, Eve in „Der zerbroch´ne Krug“) sowie Musical und Operette (u.a. Cathy in „Die letzten fünf Jahre“, Johanna in „Sweeney Todd“, Daisy in „Ball im Savoy“) mit.

Eleonore Bürcher : - Mary Theresa

Eleonore Bürcher - Mary Theresa

 

Seit vielen Jahren einen fixen Platz in den Herzen der Tirolerinnen und Tiroler. Eleonore Bürcher war  jahrzehntelang als Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters höchst geschätzt nicht zuletzt wegen der außerordentlichen Vielfalt ihrer künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten, sei es in einer leichten kleinen Komödie oder einer großen tragischen Shakespeare-Rolle bzw. in einem Musical oder der dramatischsten Wagner-Partie.

FÄHIGKEITEN

Sprachen: Deutsch (Muttersprache), Französisch (gut)

Dialekte: Österreichisch (Heimatdialekt), Schweizer (Grundkenntnisse)

Musik: Klavier (Grundkenntnisse)

Tanz: Gesellschaftstanz (Grundkenntnisse)

Gesang: Chor (sehr gut), Bühnengesang (Grundkenntnisse)

AUSBILDUNG

2013 | | Auszeichnung: Tiroler Adler Orden in Gold

2009 | | ausgezeichnet mit dem Nestroy Publikumspreis

2009 | | ausgezeichnet mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck

1968 - 1972 | Schauspielschule des Konservatoriums Bern (Schweiz) |

KINO

2006

3 Zimmer, Küche, Tod | Regie: Zach und Bauer

Produktion: Open Door Prod. | Rolle: (Nebenrolle)

FERNSEHEN

2017

Die Bergretter | Regie: Jorgo Papavassiliou

Produktion: NDF | Rolle: Hertha (Nebenrolle)

THEATER

1981 - 2014

Ensemblemitglied des Tiroler Landestheaters | Regie: diverse Regisseure

Produktion: | Rolle: (Ensemble-Mitglied)

 

Susanna von der Burg : - Mary Patrick

Susanna von der Burg - Mary Patrick

 

Die gebürtige Wienerin Susanna von der Burg, langjähriges Mitglied des Tiroler Landestheaters, ist heuer zum 3. Mal auf der Bühne der Festung Kufstein beim Operetten und Musicalsommer zu hören und zu sehen.

Nach Sound of Music 2016, wo sie als Mutter Oberin zu erleben war und Zigeunerbaron 2017, in dem sie die alte Zigeunerin Czipra gab, schlüpft sie nun in Sister Act wieder in ein Nonnenkostüm und spielt die Rolle der Mary Patrick.

Die beliebte Sängerin, die in allen Sparten, von Oper, Operette, Musical, von Barock bis Moderne, von U - E Musik, von d'Albert, über Mozart, Strauss bis Wagner und Verdi beheimatet ist, freut sich sehr, wieder hier in Kufstein zu sein. "Es ist, wie nach Hause zu kommen" sagt sie...

 

Viola von der Burg : - Mutter Oberin

Viola von der Burg - Mutter Oberin

 

Viola, Josta, Alexandra von der Burg geboren in Furth bei München wuchs in Taufkirchen bei München und später in der Umgebung von Altötting in Oberbayern auf. Vor ihrer Ausbildung zur Schauspielerin besuchte sie die Hotelfachschule Bavaria in Altötting, inspiriert von ihrem Vater, welcher seine Jugend in Monte-Carlo verbrachte und seine Ausbildung am Hotel de Paris absolvierte. Nach dem Abschluss der Hotelfachschule folgte noch eine Ausbildung  zur Herrenschneiderin, welche durch eine Zufallsbekanntschaft mit einem in Not geratenen Herrenschneidermeister, der gerade einen Lehrling verloren hatte, zustande kam. Dieser spontane Entschluss führte sie dann nach den Gesellenjahren zum Hause "Max Dietl" Haute Couture in München. Fest angestellt fertigte sie Herrenanzüge nach Maß in Handarbeit. Nach  der Meisterprüfung, war sie auf dem Weg Kostüm- und Bühnenbildnerin zu werden.

Es folgte aber nur noch die Zusammenarbeit mit den Salzburger Festspielen für die Produktion "Der Schwierige" von Hugo von Hoffmannstal welche Karl Lagerfeld ausstattete.  Während dieser Laufbahn setzte sie  ihre Ballett/Tanzausbildung in München abends fort,  die sie als Kind begonnen hatte. Ihren ursprünglichen, verdrängten  Wunsch, Schauspielerin zu werden, realisierte sie dann letztendlich doch noch  in einer dreijährigen Ausbildung der Schauspielschule Ruth von Zerboni, welche auch ihre Mutter schon besuchte. Mit 26 Jahren hatte sie die Aufnahmegrenze für eine Ausbildung an einer staatlichen Schauspielschule bereits überschritten. Sie erhielt außerdem Unterricht bei Regine Lutz, Rudolf Noelte und Thomas Holtzmann. Sie spielte und spielt in zahlreichen Theater- und Opernhäuser in München und vielen anderen Städten.

​Engagements waren unter anderem am Schauspielhaus Zürich unter der Intendanz von Matthias Hartmann. Dort spielte sie die Mrs.Peachum in der „Dreigroschenoper.“ Unter der Intendanz von Elisabeth Schweeger am Schauspielfrankfurt engagiert war sie die Solange in „Die Zofen“ von Jean Genet, der Zettel im „Sommernachtstraum,“ Judith in „Blaubart, Hoffnung der Frauen“ von Dea Loher, A in „Katzen haben sieben Leben,“ vorwiegend unter der Regie des französischen Regisseurs und Schauspielers Andre Wilms, welcher bekannt ist als Protagonist vieler Filme von Aki Kaurismäki.  In Frankfurt spielte sie weiter die Winnie in „Glückliche Tage“ von Samuel Beckett unter der Regie von Wanda Golonka, die Naturhistorikerin in „Scherz, Satire, Ironie“ von C.D. Grabbe unter der Regie von Anselm Weber, Mrs.Putnam in „Hexenjagd“ von Arthur Miller in der Regie von Martin Nimz, Claudia in „Emilia Galotti“ von G.E. Lessing unter der Regie von Niklaus Helbling und viele andere Rollen. Als treuer Gast an der Pocket Opera Nürnberg, war sie zuletzt als Papst und Venus im „Tannhäuser“ mit den legendären Dakh Daughters aus der Ukraine zu sehen und ebenso als Howl mit den berühmten Texten von Allen Ginsberg in der Produktion „Die Reise des Alessio.“ An der Kammeroper München spielt sie die Mrs. Umney im „Gespenst von Canterville“ mit Musik von Gershwin und war dort vor einigen Jahren auch als Queen Elisabeth in „Falstaff“ von Antonio Salieri zu sehen. Während eines dreijährigen Engagements bei den Bad Hersfelder Festspielen spielte sie den „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes, welcher ihr den Publikumspreis 2014 einbrachte. Weitere Rollen waren Frau Brigitte in „Der Zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist in der Regie von Holk Freytag, die Mama Maffia in „Verführen Sie doch bitte meine Frau“ und die Erzählerin mit verschiedenen Rollen in der Produktion „Krabat“ von Ottfried Preußler u.v.a. In München war sie als Shadow in „The Rakes Progress“ von Igor Strawinsky am Gärtnerplatztheater zu sehen, an der Bayrischen Staatsoper als Hausbewohnerin in „Kanon für geschlossene Gesellschaft“ unter der Regie des schweizer Regisseurs Ruedi Häusermann im Rahmen der Opernfestspiele München. Gemeinsam mit Holger Petz, Uli Bauer und Michi Altinger bildete sie das neue Ensemble der „Lach-und Schießgesellschaft“ in München. Am Metropoltheater München spielte sie bis zum Jahre 2018 den Stelzfuß im Stück „The Black Rider“ von William S. Buroughs. Mit dieser Aufführung wurde das Metropoltheater 1998 eröffnet. Am Metropoltheater fand auch die Uraufführung ihrer Erzählung „Theophanu oder die unsichtbare Hand statt,“ welche auch zum Forum für jüdische Geschichte und Kultur e.V. in Nürnberg eingeladen wurde. Weitere Rollen waren die Phyllis in „Fette Männer im Rock“ von Nicky Silver oder Hamlet in „Shake the Speare“u.v.a. Im Sommer 2021 war sie als Mephisto im „Faust“ bei den Luisenburgfestspielen in Wunsiedel zu sehen. Auch wirkte sie in zahlreichen Kino und Fernsehfilmen mit, unter anderem als Frau Heinze in „Die Perlmutterfarbe“ in der Regie von Marcus H.Rosenmüller, als Conferencier in „Vienna“ in der Regie von Peter Gersina, als Braut im Aidsspot „Magic Bus“ in der Regie von Emir Kusturica. Ebenso wirkt sie in vielen Aufnahmen von Hörspielen und Hörbüchern beim Bayrischen Rundfunk mit, beim WDR Köln, dem Funkhaus Baden Baden u.v.a. Seit 2019 gehört sie zum neuen Team des ARD „Radio-Tatort“ in München und spielt die Hauptkommissarin Frau Markwart. Im Hörspiel „Apokalypse Baby“ verkörpert sie die Rolle der Hyäne, aktuell spricht sie die Erzählerin im Hörspiel „Die Nacht war bleich die Lichter blinkten“ von Emma Braslavsky.

 

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